Artikel mit Tag Nachtcache
Samstag, 11. Juli 2009
 Wir bereits angekündigt, sind wir gestern Abend gemeinsam mit Steffi (ich_unterwegs) und Sylvia (Roxianna) auf Nachtcache-Tour in Essen gegangen. Punktlich um 22:00 Uhr trafen wir uns am Startpunkt von „Nightlife in Altendorf“ ( GC1TEW4). Als wir diese Runde dann angingen, folgten wir zunächst der Reflektorstrecke, bis uns nach einige 100 Metern scout-D (der Owner der zwei anderen Caches auf der ToDo-List für die Nacht) mit dem Fahrrad überholte. Der hatte meinen gestrigen Artikel gelesen, und wollte mal nach uns sehen. Ob wir schon eine Station gefunden haben, wollte er wissen. Als wir das verneinten, gab er uns den Tipp, dass wir schon 2 Stationen verpasst haben  Wir also wieder zurück Richtung Start, und tatsächlich, da war auf halber Strecke eine Station. Aber war das nun die erste oder die zweite? So sehr wir auch suchten, wir fanden nichts mehr. Weder Richtung Parkplatz, noch in Richtung der 3. Station.
Letztere fanden wir dann auch ohne Probleme, aber jetzt standen wir da mit unseren kurzen Hemden... Für Station 4 sollten Koordinaten berechnet werden, aber dazu brauchten wir 3 Zahlen von 3 Stationen. Wir hatten aber nur 2  Also liefen wir einfach drauf los, und fanden ein Objekt, das auf die Beschreibung von Station 4 passen konnte. Und nach den Logs haben die 3 Vorfinder auch zumindest eine Station vorher nicht gefunden... Egal, wir nahmen einfach mal an, richtig zu sein, und rechteten auf die fehlende Zahl zurück. Dabei kamen wir jetzt sogar auf ein plausibles Ergebnis, aber was war jetzt die erste, und was die zweite Zahl?
Diese Frage beantwortete sich dann beim Berechnen der Koordinaten für Station 5, denn nur eine Kombination lieferte ein brauchbares Ergebnis  Und die berechneten Koordinaten brachten uns dann auch noch an ein zum Listing passendes Objekt, also mussten unsere Zahlen doch stimmen  Station 7 und das Final waren schließlich kein Problem mehr, und um 23:23 Uhr loggten wir den ersten Cache für diese Nacht  Laufende Nummer 267 für mich...
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Freitag, 10. Juli 2009
 Im Moment mache wir echt viele Nachtcaches. Im Essener Süden z.B., bis auf Mülheimer Gebiet im Bereich des Flugplatzes Essen-Mülheim, gibt es eine klasse Cache-Serie: „Die Puppe mit den Roten Augen“. Über den 1. Teil ( GC1REPE) habe ich hier bereits geschrieben.
Da das mit Andreas (Mr.Acter), Mel und Micha (mm-search) so gut geklappt hat, haben wir uns für Teil 2 ( GC1TRB5) gleich verabredet. Diesmal haben wir noch Steffi (ich_unterwegs) mit ins Boot genommen, und die Runde machte mit diesem Rudel richtig Spaß. Die Aufgaben waren zwar teilweise richtig knifflig und für Nachtcaches hammermäßig, und manchmal konnten wir uns auch nicht auf ein Ergebnis einigen. So liefen wir dann mindestens eine Stunde planlos durch den Wald, um das Finale zu suchen... Das Team rief schon laut “Abbrechen”, aber Andreas und ich wollten es noch mal wissen. Also stiefelten wir noch mal in den Wald, und als ich selbst innerlich schon an Aufgabe dachte, fand ich das Versteck eher durch Zufall... War schon fast 4 Uhr in der Früh, als wir endlich loggen konnten...
2 Tage Später wurde ein Bonus zu dieser Reihe veröffentlicht ( GC1V2HQ), und machte ich das bewährte Team mobil. Andreas genoss schon seinen Urlaub, aber wir hatten dieses mal unsere Kinder dabei. Waren ja schließlich bereits Ferien... Und der Cache hielt, was die Vorgänger versprachen. Auch wenn es nur eine kurze Runde war, hatte sie es in sich. Zum Teil war voller Körpereinsatz nötig, um an die Hinweise zu kommen. Danke für Deinen Einsatz, Micha
Zwischen dem 1. und dem 2. Teil machten Anja und ich noch eine Runde in Essen Frintrop. „Demenz im Märchenwald @ night“ ( GC1FE35) hatte ich ja bereits verbloggt.
Heute Abend sind wir wieder mit Steffi verabredet, und dazu kommt heute Sylvia (Roxianna), um in Essen Altendorf einige Nachtcaches anzugehen: „Nightlife in Altendorf“ ( GC1TEW4) als Eingang zu „Nachts sind alle Tiere grau“ ( GC14NVQ), und von dessen Final direkt weiter zu „Nachts sind alle Buchen grau“ ( GC102VW). Hoffentlich hört es bis dahin auf zu regnen  Aber wir lassen uns von sonem bisschen Wasser nicht abhalten...  Jedenfalls freu ich mich schon auf die Tour, und hoffe auf Erfolg
Donnerstag, 18. Juni 2009
 Schon länger auf der ToDo-Liste hatte ich den Nachtcache „Demenz im Märchenwald @ night“ ( GC1FE35), und heute nach der Mittagschicht sind Anja und ich den endlich mal angegangen. Angeregt dadurch, dass Anja heute bzw. gestern mit dem Owner gesprochen hat, der unseren Cache suchte
Diesen Wald in Essen kannte ich noch gar nicht, obwohl ich da schon zig mal dran vorbeigefahren bin. Aber die Runde ist echt klasse, die Stationen sind einfalls- und abwechslungsreich. Man sollte sich ein bisschen mit Märchen auskennen, um die Aufgaben lösen zu können. Insbesondere Station 5 erfordert da etwas Wissen, die übrigen Stationen sind eigentlich nur Zählen oder Hinweis mit Zahl suchen...
So mitten in der Nacht macht es natürlich Spaß, durch den dunklen Wald zu laufen. Überall raschelt es, Frösche quarken, plötzlich schreckt ein Vogel auf und schlägt mit den Flügeln in die Baumkronen. Und plötzlich schreit Anja auf  Ich dachte schon wunders was passiert wäre, aber sie hatte nur auf etwas weiches getreten. Wird wohl ne Schnecke gewesen sein
Reflektoren gab es nur an den Stationen des Caches, und die musste man per GPSr finden. Der Reflektor kann dann aber gerne mal 10 oder 20 m von den Koordinaten weg sein, und im Umkreis von max. 3 m um den Reflektor findet man den Hinweis. Die Stationen waren allesamt klasse gemacht, Respekt. Und das Final war auch nicht von schlechten Eltern. Aber ich tausche für gewöhnlich nicht, außer wenn die Kids dabei sind und was tauschen wollen.
Nee wirklich, die Runde hat Spaß gemacht. Und auf dem Weg zu den Park-Koordinaten habe ich mein neues Navi ausprobieren können. Ich habe mir ein TomTom XL gegönnt, und das hatte jetzt seine Premiere  Ganz fremd ist mir das nicht, da ich auf meinem inzwischen defektem PDA seinerzeit TomTom-Software zur Navigation nutzte. Nur die aktuellen Versionen bieten deutlich mehr, aber ob man das braucht? Wichtig ist, dass mich das Ding zuverlässig ans Ziel bring. Und um die Caches anzusteuern ist es wichtig, direkt die Koordinaten als Ziel eingeben zu können. Was will ich mehr?
Donnerstag, 11. Juni 2009
 So ist das kurz auf den Punkt gebrachte zu umschreiben... Die letzten Geocaching-Touren waren verregnet ohne Ende, trotzdem sind wir fündig geworden.
Am letzten Samstag waren die Kinder bei Oma und Opa, Anja und ich sind mit den Fahrrädern nach Gelsenkirchen Horst gefahren, um den „Power-Cache NRW“ ( GC978A zu heben. Der stand schon viel zu lange auf meiner ToDo-Liste. Klappte auch alles ganz prima, nur dass unsere Regenjacken nicht mehr 100%ig dicht waren. Da müssen wir uns wohl langsam mal nach neuem Regenzeug umsehen... Die Cacherunde absolvierten wir in etwa einer halben Stunde, inkl. Eintrag im Logbuch. Hin- und Rückfahrt dauerten länger. Und wir waren richtig durchnässt, als wir wieder daheim waren.
Am Sonntag dann hatte René sein Fußball-Turnier in Oberhausen, und ich bin wegen der Nachtschicht später hingefahren. Natürlich mit dem Drahtesel... Meine Cachetour an diesem Tag war nicht von Erfolg gekrönt, und ich bekam den Arsch auf dem Heimweg noch mal so richtig gewässert. Und zu allem Unglück an diesem Tag platzte mir auch noch der Hinterreifen. Darüber habe ich ja schon berichtet...
Dann haben wir die Woche cachemäßig nix mehr unternommen, bis gestern Abend. Da hatten wir uns zu einem Nachtcache in Mülheim verabredet, in der Nähe des Flugplatzes Essen/Mülheim. „Die Puppe mit den roten Augen“ ( GC1REPE) war an sich eine schöne Runde, aber wir mussten die ja im Regen absolvieren. Zunächst regnete es nur leicht, dann aber immer heftiger. Und irgendwann waren unsere Jacken wieder durch, und die Nässe fand ungehindert ihren Weg durch die restlich Kleidung.
Auf halber Strecke trafen wir auf „Mr.Acter“ und das Team „mm-search“, mit denen wir die Runde dann gemeinsam beendeten, und dann noch eine halbe Stunde im strömenden Regen auf dem Parkplatz standen und quatschten...
Heute dann hatten wir die Hoffnung, mal trocken zu bleiben. Wir waren in Oberhausen Osterfeld mit „ich_unterwegs“ verabredet, die ich bis dahin nur über Twitter kannte. Aber Steffi entpuppte sich als nettes Mädel, hat Spaß gemacht.
Steffi hatte die Tage Probleme beim „Geocache by emzett >> Gasometer II“ ( GCJ30G), den wir schon gefunden haben. Also boten wir unsere Hilfe an, und Steffi konnte den Cache letztlich auch loggen.
Dann gingen wir noch gemeinsam zur St.Josef-Kirche in Osterfeld, um den dortigen Tradi ( GC1FZVB) zu bergen. Auf dem Weg dort hin begann es wieder heftig zu regnen, und im Regen suchten wir den Cache zunächst vergeblich. Erst die Hilfe des TJ brachte uns den Erfolg.
Den „Geburtstags-Cache von DJ-LeXx“ (GC1HWB8) begannen wir auch noch gemeinsam, aber an der ersten Station dieses Multis verließ Steffi uns wegen beruflicher Termine. Also brachten wir die Runde alleine zu Ende, natürlich nicht ohne nochmal gut gegossen zu werden
Auf dem Heimweg (mit dem Auto) hielten wir nochmal an der St.-Pankratius-Kirche an. Hier gibt es auch noch einen Tradi ( GC12XN4), den wir noch mitnehmen wollten. Natürlich stiegen Anja und ich im dicksten Regen aus dem Auto, während die Kinder lieber trocken in der Blechkiste blieben. Wir ließen ihnen dann den Hund da...
Pludernass waren wir, als wir die Kirche einmal umrundet haben. Dann habe ich mich an den Hint erinnert, mich einmal umgesehen, und dann machte es Klick. Ein Griff, und ich hatte die Dose. Zum Loggen ging ich dann in eine offene Garage ganz in der Nähe, um wenigstens das Logbuch trocken zu halten...
Auf der Fahrt nach Hause wollten die Autoscheiben dann so gar nicht mehr frei werden. Es schüttete dermaßen heftig, dass der Scheibenwischer es selbst in der schnellen Stufe nicht mehr wirklicht schaffte. Und wir brachten so viel Feuchtigkeit, eher Nässe mit ins Auto, dass auch das Gebläse in der höchsten Stufe die Scheibe nicht frei bekam und Anja regelmäßig mit dem Wischer die Feuchtigkeit von der Scheibe zog...
Montag, 16. März 2009
Als ich gestern Abend von der Mittagschicht kam, war mir noch nach einer Cache-Runde. Während des Essens überlegte ich, welcher es denn wohl sein sollte. Meine Wahl fiel auf den “Berger See Nachtcache” ( GC10DZV) in Gelsenkirchen, in unmittelbarer Nähe der Veltins-Arena.
Da Anja keine Lust hatte, fuhr ich alleine los. Das Auto stellte ich am Bergamnnsheil in einer Seitenstraße ab, und hatte nur noch wenige Meter zum Startpunkt.
Bevor es los ging, hieß es erst mal Zählen. Und zwar Kacheln an einem Ehrenmal. Dann ging es los, Reflektoren suchen. Der erste zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und am zweiten Reflektor sollte ein Hinweis versteckt sein. Himmel, war ich blind. Ich brauchte sicher 1/2 Stunde, um den Hinweis zu finden. Koordinaten waren es, für die nächste Station
Ich folgte also meinem GPSr, und entdeckte im Zielgebiet wieder einen Reflektor. Der zeigte mir, wo ich den nächsten Hinweis suchen sollte. Diesmal war es eine Peilung, für die die am Anfang ermittelte Anzahl der Kacheln benötigt wurde.
Nachdem ich den Wegpunkt im GPSr entsprechend projekziert hatte, marschierte ich einfach quer über die große Wiese, auf der das jähliche Sommerfest stattfindet. Und siehe da, mir blinzelte erneut ein Reflektor entgegen. Diesmal waren wieder Koordinaten genannt, mit dem Hinweis auf ein Kunstobjekt, welches sich dort befinden sollte.
Gut, ich sah zunächst mal keinen Reflektor, aber ich war mir sicher, welches Kunstobjekt gemeint war. Als ich nach 1/2 Stunde noch nichts gefunden habe, schaute ich mich noch mal in der Umgebung um. Verdammt, da war doch ein Reflektor. Und erst jetzt fiel mir auf, dass es hier mehrere Kunstobjekte gibt.
Nachdem ich jetzt in Reflektornähe gesucht habe, wurde ich auch fündig. Allerdings verwirrte mich der Hinweis zunächst: Ich sollte den Reflektoren folgen, und dann war eine Zeile mit Edding unkenntlich gemacht. Drunter stand nur noch, was man mit den gefundenen Final-Koordinaten machen soll.
Ich schaute mich um, und erblickte einen Reflektor. Ich ging hin, und folgte dem Weg. Dann fand ich einen weiteren Reflektor, und als ich da war, sah ich auch schon den nächsten. Also marschierte ich weiter, und landete am Ausgangspunkt  Und ich sah keine Reflektoren mehr, außer dem ersten dieser Runde...
Hatte ich da was übersehen? Ich meine, an den letzten Reflektoren? Ich ging noch mal zurück, bis zum vorletzten Reflektor. Aber weder hier, noch am letzten war irgendwas zu finden. Also wieder weiter in Richtung Start.
Nur lief ich diesmal wohl ein Stück mehr rechts, und konnte somit an einem Baum vorbeischauen und dahinter einen Reflektor sehen  Den hatte der Baum vorher verdeckt. Und in der Nähe dieses letzten Reflektors fand ich dann auch die Finalkoordinaten. Damit musste man noch was machen... Bingo
Fünf Minuten später hielt ich die Dose in der Hand. Eine schöne, große Dose. Aber keine TBs und Coins drin, und die Tauschgegenstände waren auch nicht wirklich mein Ding. Also verewigte im mich im Logbuch, und tauschte nichts.
Um kurz nach 1:00 Uhr war ich wieder am Auto, und machte mich auf den Heimweg.
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