Mittwoch, 22. Juli 2009
 Letztes Wochenende fand Roxiannas Event „Findus läd ein“ ( GC1NMN9)auf der Schurenbachhalde statt, zu dem TomiXNet auch noch drei Caches ausgelegt hat, damit die Teilnehmer am Event auch noch was zu loggen haben
Nun, ich musste Arbeiten, und konnte daher nicht zum Event. Aber die drei Caches habe ich heute gemacht
Mit dem Fahrrad machte ich mich also heute auf den Weg nach Altenessen, schön am Kanal entlang. Und da gab es denn auch schon den ersten Cache: Die „Brücke 339“ ( GC1VCDW) ist eine stillgelegte und gesperrte Brücke, und an einem Ende ist ne Dose versteckt. Hier genügte dann auch ein Griff, um die Dose zu heben
Von hier aus ging es dann in Richtung Schurenbachhalde, an deren Fuß der Multi „Halde Eickwinkel“ ( GC1RH3P) startet. Hier geht es dann erst mal zurück Richtung Brücke, um dann auf dem halben Weg nach rechts auf die Halde Eickwinkel abzubiegen. An Station 5 hatte ich dann aber doch plötzlich Probleme... Was es da zu zählen galt, war klar. Die Koordinaten für Station 6 waren dann auch schnell berechnet, aber nach der Eingabe in das GPSr war ich doch irritiert  Die Topokarte zeigte mit Station 6 nur wenige Meter neben Station 4  Ich habe dann erst mal Roxianna angerufen, die mir dann auf die Sprünge geholfen hat. Ist doch klar: Auf einer Halde hat man 500 m Weg, um 10 m Luftlinie zu überbrücken. Oder man klettert die Böschung hoch...  Der Rest war dann such kein Problem mehr, auch wenn Station 8 nicht gerade einladend wirkt. Hier habe ich nur mit Handschuhen nach dem Hinweis gesucht. Das Final war dann schnell ausgemacht, und ich hab noch eine schöne Coin mitgenommen
Der dritte Cache war dann noch der Bonus zur Halde Eickwinkel ( GC1TP9A), der sich nur gut 200 m vom Final des Multi entfernt liegt. Der Bonus liegt auf einer Brücker einer alten Eisenbahntrasse. Die Gleise sind hier schon lange weg, nur das Schotterbett liegt noch da. Und mit dem Fahrrad über den Schotter zu fahren, ist gar nicht so einfach, aber auf einem Großteil der Strecke gibt es einen Pfad, auf dem der Schotter schon zerkleinert ist.
Auf der Brücke angekommen, bemerkte ich sofort die aufmerksamen Anwohner unten, und die bemerkten mich. In letzter Zeit muss sich da wohl öfter ein Sittenstrolch rumtreiben, der sich wohl schon mit heruntergelassener Hose gezeigt hat. Das erzählten mir einige Anwohner, als ich ihre Frage, was ich da wohl mache, mit einem „Wüsste nicht, was Euch das angeht“ beantwortet habe. Na in diesem Punkt konnte ich die ja beruhigen, ich hatte schließlich die Hose an  Nach ein paar Bemerkungen zu diesem Thema verloren die Anwohner auch das Interesse an mir, und ich konnte in Ruhe den Cache heben und loggen
Während ich jetzt noch überlegt habe, ob ich noch mal zur Zeche Carl oder durch den Nordsternpark nach Horst fahre, rief Anja an und fragte, wann ich wohl nach Hause kommen würde. Sie wollte Essen machen, da heute zum Mittag die Küche kalt blieb. Daher habe ich keine weiteren Caches mehr gesucht, sondern bin mal eben zum Kanal zurück und dann nach Hause geradelt.
Meckern muss ich allerdings mal mit der Emschergenossenschaft (Anm. der Redaktion: Arbeitgeber des Autors). Die nämlich hat hinter der Kläranlage auf dem Emscherdeich einen Rad- und Wanderweg angelegt. Den kann man auch wunderbar befahren, soch hinter einer Kurve steht man plötzlich vor einer Bretterwand  Die Emschergenossenschaft baut dahinter irgendwas, was ja nicht weiter tragisch ist. Aber hätte man den Weg, der da nur etwa 100 m an der Boye entlang führt, nicht freilassen können? Dann gehts doch eh über einer Brücke über die Boye drüber weg, und damit auch weg von der Baustelle. Oder zumindest direkt vor der Kläranlage entsprechende Hinweisschilder aufstellen, damit man da gar nicht erst lang fährt. Denn da ist der letzte Punkt, an dem ich abbiegen und einen anderen Weg fahren kann. Nun, morgen hab ich wieder Frühschicht. Ich schaue mal, ob ich da einen Verantwortlichen ausmachen kann  Mal schauen, bin an der Front, nicht in der Warte. Da habe ich wahrscheinlich nicht soo viel Zeit, aber vielleicht erreiche ich ja was...
Sonntag, 14. Juni 2009
 Gestern habe ich ne Stunde eher Feierabend gemacht, und dann haben wir das Wetter ausgenutzt. Mit den Fahrrädern sind wir nach Oberhausen, genauer nach Sterkrade gefahren, um ein paar Döschen zu finden
7 Caches hatte ich zusammengestellt. In Oberhausen ist es nämlich gar nicht so einfach, noch aktive Caches zu finden, da hier scheinbar ein “Cachemarder” unterwegs ist, der vor allem Tradis entwendet. Angefangen haben wir aber mit dem Multi „St.Anthony-Hütte“ ( GC1FE3G), den ich schon am letzten Sonntag während René’s Fußballturnier angegangen bin. Da scheiterte ich im Regen an Station 3, und auch gestern brauchten wir an dieser Stelle einen TJ. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich schließlich den Hinweis finden. Das Final war schließlich kein Problem mehr.
In der Nähe liegt noch der Tradi „Zeche Osterfeld Schacht 4“ ( GC10K9Y), der einen recht unwegsamen Zugang hat. Zumindest, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, die Dinger haben wir unterwegs stehen lassen und sind zu Fuß weiter...
Dann ging es weiter zum „Sterkrader Tor“ ( GC1GEMJ), da machte ich mir jedoch keine großen Hoffnungen. Die letzten Logs deuten darauf hin, dass die Dose gemuggelt ist, und der Owner hat schon Anfang April eine Kontrolle und möglicherweise eine Verlegung der Dose versprochen, aber passiert ist noch nichts. Der Cache ist noch nicht mal disabled  Jedenfalls konnten auch wir die Dose nicht finden. Es gibt eigentlich nur ein Objekt, an dem der Cache versteckt sein kann. Und hier spielten Svenja und René einige Zeit, und suchten dabei das Döschen. Erfolglos.
Aber gute Tarnung war auf jeden Fall Pflicht, denn ich hatte zu Hause gar nicht an die Frohnleichnams-Kirmes in Sterkrade gedacht, und die hatte bei dem super Wetter am Samstag Nachmittag natürlich Zulauf ohne Ende. Und wir suchten quasi auf der anderen Straßenseite, zwischen der Kirmes und einem großen Parkplatz...
Die Kirmes erschwerte uns dann auch den Zugang zu den nächsten Caches. Denn wir kennen und in Sterkrade nicht wirklich aus, und ich hatte nur die Topo-Karte im GPSr. Die Straßenkarte habe ich zu Hause gelassen, und das TomTom ist nicht fürs Fahrrad geeignet und lag von daher auch auf meinem Schreibtisch rum...
Schließlich fanden wir den richtigen Weg um den Kirmesplatz herum, und waren dann auch schnell auf dem Gelände der früheren „Zeche Sterkrade“ ( GC10F62). Dieser Tradi war schnell gefunden, und nur 100 m weiter war der Startpunkt für die „Zeche im Grünen“ ( GC1R3G0). Dieser Multi begann sehr simpel, und ich wunderte mich schon über die Wertung D2/T3. Denn die ersten beiden Stationen konnten wir praktisch direkt vom Fahrradsattel aus erledigen. Aber dann kam Station 3, und da bekamen die Wertungen ihre Berechtigung. Mit dem Drahtesel kam man da nicht weiter, es war dornig, Brennnesseln und Ilex wucherten hier, und der Trampelpfad zur Station war stellenweise kaum zu erkennen. Und dann den gleichen Weg zurück, um die nächste Station zu suchen... Die lag denn auch in diesem Dickicht, entpuppte sich nach einiger Suche aber als das Final. Ein klasse Cache, davon brauchen wir mehr
Der Letzte für den Nachmittag, bzw. es war schon Abend, sollte der Kurzmulti „Be A Star“ ( GC11YZD) werden, der Startpunkt liegt auch nur etwa 500 m Luftlinie vom letzen Final weg. Allerdings auf der anderen Seite einer Bahnlinie... Das hieß für uns, wieder zurück, um die Kirmes rum. Und das weiter, als wir zuvor waren. Endlich an den Koordinaten angekommen hieß es, sich umzuschauen. Im Umkreis von 100 m versteckt sich ein Hirsch... Anja erblickte ihn letztlich, als ich schon an Aufgabe dachte...
Im Listing sind 6 Behauptungen zu diesem Hirsch aufgestellt, und jede steht für andere Koordinaten. Nur eine Behauptung ist wahr, also schnell die zugehörigen Kordis ins GPSr eingegeben, und ab zum Final. Hier suchten wir auch noch mal ein paar Minuten, dann war die Dose gefunden. Und bei deren Anblick erklärte sich der Name des Cache
19:38 Uhr war es, als wir den letzten Cache loggten. Also nix wie ab nach Hause. Und der Weg zieht sich, bis kurz vor die Bottroper Stadtgrenze bergauf... Da mussten wir unterwegs noch mal anhalten, und uns mal ne Mantaplatte gönnen.
Insgesamt sind wir gut 33 km gefahren, und die Kinder haben im Großen und Ganzen gut mitgehalten. Respekt  Und aus Geocacher-Sicht war der Tag ein voller Erfolg, da wir alle Dosen gefunden haben, die wir uns vorgenommen haben. Die eine, die wir nicht gefunden haben, lag auf dem Weg. Da hab ich von vorn herein keinen Fund erwartet. Wenn da eine Dose gelegen hätte, hätte es mich sehr gewundert
Donnerstag, 11. Juni 2009
 So ist das kurz auf den Punkt gebrachte zu umschreiben... Die letzten Geocaching-Touren waren verregnet ohne Ende, trotzdem sind wir fündig geworden.
Am letzten Samstag waren die Kinder bei Oma und Opa, Anja und ich sind mit den Fahrrädern nach Gelsenkirchen Horst gefahren, um den „Power-Cache NRW“ ( GC978A zu heben. Der stand schon viel zu lange auf meiner ToDo-Liste. Klappte auch alles ganz prima, nur dass unsere Regenjacken nicht mehr 100%ig dicht waren. Da müssen wir uns wohl langsam mal nach neuem Regenzeug umsehen... Die Cacherunde absolvierten wir in etwa einer halben Stunde, inkl. Eintrag im Logbuch. Hin- und Rückfahrt dauerten länger. Und wir waren richtig durchnässt, als wir wieder daheim waren.
Am Sonntag dann hatte René sein Fußball-Turnier in Oberhausen, und ich bin wegen der Nachtschicht später hingefahren. Natürlich mit dem Drahtesel... Meine Cachetour an diesem Tag war nicht von Erfolg gekrönt, und ich bekam den Arsch auf dem Heimweg noch mal so richtig gewässert. Und zu allem Unglück an diesem Tag platzte mir auch noch der Hinterreifen. Darüber habe ich ja schon berichtet...
Dann haben wir die Woche cachemäßig nix mehr unternommen, bis gestern Abend. Da hatten wir uns zu einem Nachtcache in Mülheim verabredet, in der Nähe des Flugplatzes Essen/Mülheim. „Die Puppe mit den roten Augen“ ( GC1REPE) war an sich eine schöne Runde, aber wir mussten die ja im Regen absolvieren. Zunächst regnete es nur leicht, dann aber immer heftiger. Und irgendwann waren unsere Jacken wieder durch, und die Nässe fand ungehindert ihren Weg durch die restlich Kleidung.
Auf halber Strecke trafen wir auf „Mr.Acter“ und das Team „mm-search“, mit denen wir die Runde dann gemeinsam beendeten, und dann noch eine halbe Stunde im strömenden Regen auf dem Parkplatz standen und quatschten...
Heute dann hatten wir die Hoffnung, mal trocken zu bleiben. Wir waren in Oberhausen Osterfeld mit „ich_unterwegs“ verabredet, die ich bis dahin nur über Twitter kannte. Aber Steffi entpuppte sich als nettes Mädel, hat Spaß gemacht.
Steffi hatte die Tage Probleme beim „Geocache by emzett >> Gasometer II“ ( GCJ30G), den wir schon gefunden haben. Also boten wir unsere Hilfe an, und Steffi konnte den Cache letztlich auch loggen.
Dann gingen wir noch gemeinsam zur St.Josef-Kirche in Osterfeld, um den dortigen Tradi ( GC1FZVB) zu bergen. Auf dem Weg dort hin begann es wieder heftig zu regnen, und im Regen suchten wir den Cache zunächst vergeblich. Erst die Hilfe des TJ brachte uns den Erfolg.
Den „Geburtstags-Cache von DJ-LeXx“ (GC1HWB8) begannen wir auch noch gemeinsam, aber an der ersten Station dieses Multis verließ Steffi uns wegen beruflicher Termine. Also brachten wir die Runde alleine zu Ende, natürlich nicht ohne nochmal gut gegossen zu werden
Auf dem Heimweg (mit dem Auto) hielten wir nochmal an der St.-Pankratius-Kirche an. Hier gibt es auch noch einen Tradi ( GC12XN4), den wir noch mitnehmen wollten. Natürlich stiegen Anja und ich im dicksten Regen aus dem Auto, während die Kinder lieber trocken in der Blechkiste blieben. Wir ließen ihnen dann den Hund da...
Pludernass waren wir, als wir die Kirche einmal umrundet haben. Dann habe ich mich an den Hint erinnert, mich einmal umgesehen, und dann machte es Klick. Ein Griff, und ich hatte die Dose. Zum Loggen ging ich dann in eine offene Garage ganz in der Nähe, um wenigstens das Logbuch trocken zu halten...
Auf der Fahrt nach Hause wollten die Autoscheiben dann so gar nicht mehr frei werden. Es schüttete dermaßen heftig, dass der Scheibenwischer es selbst in der schnellen Stufe nicht mehr wirklicht schaffte. Und wir brachten so viel Feuchtigkeit, eher Nässe mit ins Auto, dass auch das Gebläse in der höchsten Stufe die Scheibe nicht frei bekam und Anja regelmäßig mit dem Wischer die Feuchtigkeit von der Scheibe zog...
Dienstag, 9. Juni 2009
 Heute hab ich erst mal ausgeschlafen, nachdem wir gestern Abend die letzte Hunderunde bis weit nach Mitternacht im Garten von Bekannten ausdehnten
Bis ich dann mal in die Pötte kam, war es bereits nach 14:00 Uhr. Dann fuhr ich mit dem Bus nach Gelsenkirchen zu dem Laden, wo ich mein Fahrrad gekauft habe. Hier in Bottrop gab es die passende Größe des von mir gewünschten, pannensicheren Reifen nicht, und in Gelsenkirchen war der auch noch billiger. Letzterer Vorteil wurde aber vom Busticket wieder vernichtet  Aber nach der Panne vom Sonntag brauchte ich den jetzt dringend.
Ich hatte extra vorher angerufen, ob die den Mantel auch da haben. Umso enttäuschter war ich, als ich den zwar in allen möglichen Größen sah, nur nicht in der von mir benötigten... Na ja, ich hatte nur auf die Pellen mir reinem Straßenprofil geschaut. Die Schwarte in meiner Größe gab es nur in der so genannten ATB-Version. Speziell für Trecking-Räder wie meines, ist das Profil ein Kompromiss aus Straßen- und Geländeprofil. Soll auf der Straße laufruhig sein, und im Gelände Grip haben. Schau mer mal, wir der Fußball-Kaiser zu sagen pflegt...
Die heute gekauften Pellen haben unter der Lauffläche eine dicke Einlage aus Hartgummi, da kommen kleinere Nägel, Dornen und Glasscherben nicht durch. Daher pannensicher. Wenn der Nagel lang genug ist, sieht das schon wieder anders aus, denke ich mal. Oder wenn der Schaden an der Reifenflanke auftritt, denn die ist nicht verstärkt. dann könnte ich auch gleich mit Vollgummi-Rädern fahren
Anyway, 1 Stunde Fahrt nach Gelsenkirchen, ne halbe Stunde im Laden, und 1 Stunde wieder zurück. Das reicht. Ich habe aber trotzdem sofort mit der Montage des Reifend am Hinterrad begonnen, als ich wieder zu Hause war. Hölle, wat ging der schwer drauf. Die letzten 20 cm waren eine richtige Quälerei. Als Anja heim kam, klappte es mit vereinten Kräften. Und der Spaß stand für das Vorderrad auch noch bevor, denn da hatte ich vor einiger Zeit auch schon mal nen Dorn drin und musste unterwegs den Reifen flicken. Da habe ich natürlich sofort 2 pannensichere Schwarten gekauft
Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich mal den Nachteil der an sich guten Nabendynamos kennen gelernt: Wenn man das Rad ausbaut,was man ja zum Wechsel des Reifens muss, muss man das Kabel abziehen, welches zum Scheinwerfer vorne geht. Das war ja noch der angenehme Teil. Aber das Kabel wieder richtig aufzustecken, ist ne schöne Fummelei. However, ich habe es schließlich noch geschafft.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange die Dinger halten. Denn 25,99 € für einen Mantel ist nicht eben wenig, einfache ohne Pannenschutz bekommt man in dieser Größe ab etwa 10 Euronen pro Stück...
Morgen werde ich dann mal die Laufruhe auf der Straße und den Grip im Gelände antesten, und mal wieder ein paar Dosen sammeln fahren
Montag, 8. Juni 2009
 Gestern hat René bzw. seine Bambini-Mannschaft an einem Fußball-Turnier in Oberhausen teilgenommen. Das ging aber schon los, als ich wegen der Nachtschicht noch geschlafen habe, also bin ich später mit dem Fahrrad hinterher gefahren (nachdem ich mein Kreuzchen gemacht habe  ). War zwar für den Nachmittag Regen angesagt, und sah auch danach aus, aber noch war es trocken.
Egal, das Turnier verlief für unsere Jungs nicht so prickelnd, aber inzwischen regnete es heftig. Als ich wieder nach Hause fuhr, bekam ich den Arsch richtig nass. Und zu allem Übel platzt dann auch noch der Hinterreichen am Fahrrad mit einem lauten Knall...
Jetzt hatte ich noch Glück im Unglück, denn es waren nur noch 300m bis nach Hause. Das konnte ich noch bequem schieben. Heute Mittag bin ich zum Zweiradhändler meines Vertrauens gefahren, um einen neuen Schlauch zu kaufen. Ich zuvor den Reifen, allerdings im montierten Zustand, auf offensichtliche Schäden untersucht. Es war aber nichts zu finden... Also nur einen Schlauch für knappe 5 Euronen kaufen, vom Händler noch ein paar mir persönlich neue Tipps geben lassen, und wieder nach Hause
Voller Elan ging ich bei Sonnenschein an die Arbeit  Rad ausbauen, Reifen abziehen, neuen Schlauch rein, Mantel drauf, aufpumpen. Richtig Druck mit 5 bar bekam der Reifen aber erst, nachdem ich das Rad wieder eingebaut habe. Dann drehte ich es einmal, um den Rundlauf zu begutachten, und traute meinen Augen nicht...  Genau an der Felgenkante war der Mantel defekt. Genau über den „Spanndraht“ fand sich ein 3, 4 cm langer Riss. Den konnte ich zuvor im montierten Zustand und ohne Luft im Reifen gar nicht sehen...
Das ärgert mich natürlich jetzt richtig, dass ich vorher nicht richtig geschaut habe. Ich habe den Mantel allerdings vor der Montage noch auf Fremdkörper untersucht, die möglicherweise drin stecken und den neuen Schlauch gleich wieder kaputt machen könnten. Aber auch dabei war mir der Defekt gar nicht aufgefallen
Zu allem Übel ist Anja sofort nach meiner Rückkehr mit dem Auto weg, wollte irgendwo spazieren gehen. Also komme ich jetzt noch nicht mal mehr zum Händler, um den Mantel zu ersetzen. Ich habe mich da aber vorher schon schlau gemacht: In der „unplattbaren“ kostet der Mantel für meine Radgröße knappe 30 Euronen. Und wenn ich den hinten draufmache, will ich den vorne auch haben. Soll ja beides gleich aussehen
Ich habe Anja auf dem Handy angerufen und sie gebeten, mir wenigstens einen Mantel mitzubringen. Aber der Tag heute ist gelaufen, ich komme nicht weg. Uns die Caches, die zu Fuß erreichbar wären, habe ich bereits alle eingesammelt...
Nachtrag: Nachdem ich den neuen Reifen montiert habe, hab ich den kaputten mal fotografisch festgehalten. Hab das Foto mal hier im Artikel platziert...
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