Dienstag, 9. Juni 2009
 Heute hab ich erst mal ausgeschlafen, nachdem wir gestern Abend die letzte Hunderunde bis weit nach Mitternacht im Garten von Bekannten ausdehnten
Bis ich dann mal in die Pötte kam, war es bereits nach 14:00 Uhr. Dann fuhr ich mit dem Bus nach Gelsenkirchen zu dem Laden, wo ich mein Fahrrad gekauft habe. Hier in Bottrop gab es die passende Größe des von mir gewünschten, pannensicheren Reifen nicht, und in Gelsenkirchen war der auch noch billiger. Letzterer Vorteil wurde aber vom Busticket wieder vernichtet  Aber nach der Panne vom Sonntag brauchte ich den jetzt dringend.
Ich hatte extra vorher angerufen, ob die den Mantel auch da haben. Umso enttäuschter war ich, als ich den zwar in allen möglichen Größen sah, nur nicht in der von mir benötigten... Na ja, ich hatte nur auf die Pellen mir reinem Straßenprofil geschaut. Die Schwarte in meiner Größe gab es nur in der so genannten ATB-Version. Speziell für Trecking-Räder wie meines, ist das Profil ein Kompromiss aus Straßen- und Geländeprofil. Soll auf der Straße laufruhig sein, und im Gelände Grip haben. Schau mer mal, wir der Fußball-Kaiser zu sagen pflegt...
Die heute gekauften Pellen haben unter der Lauffläche eine dicke Einlage aus Hartgummi, da kommen kleinere Nägel, Dornen und Glasscherben nicht durch. Daher pannensicher. Wenn der Nagel lang genug ist, sieht das schon wieder anders aus, denke ich mal. Oder wenn der Schaden an der Reifenflanke auftritt, denn die ist nicht verstärkt. dann könnte ich auch gleich mit Vollgummi-Rädern fahren
Anyway, 1 Stunde Fahrt nach Gelsenkirchen, ne halbe Stunde im Laden, und 1 Stunde wieder zurück. Das reicht. Ich habe aber trotzdem sofort mit der Montage des Reifend am Hinterrad begonnen, als ich wieder zu Hause war. Hölle, wat ging der schwer drauf. Die letzten 20 cm waren eine richtige Quälerei. Als Anja heim kam, klappte es mit vereinten Kräften. Und der Spaß stand für das Vorderrad auch noch bevor, denn da hatte ich vor einiger Zeit auch schon mal nen Dorn drin und musste unterwegs den Reifen flicken. Da habe ich natürlich sofort 2 pannensichere Schwarten gekauft
Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich mal den Nachteil der an sich guten Nabendynamos kennen gelernt: Wenn man das Rad ausbaut,was man ja zum Wechsel des Reifens muss, muss man das Kabel abziehen, welches zum Scheinwerfer vorne geht. Das war ja noch der angenehme Teil. Aber das Kabel wieder richtig aufzustecken, ist ne schöne Fummelei. However, ich habe es schließlich noch geschafft.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange die Dinger halten. Denn 25,99 € für einen Mantel ist nicht eben wenig, einfache ohne Pannenschutz bekommt man in dieser Größe ab etwa 10 Euronen pro Stück...
Morgen werde ich dann mal die Laufruhe auf der Straße und den Grip im Gelände antesten, und mal wieder ein paar Dosen sammeln fahren
Montag, 8. Juni 2009
 Gestern hat René bzw. seine Bambini-Mannschaft an einem Fußball-Turnier in Oberhausen teilgenommen. Das ging aber schon los, als ich wegen der Nachtschicht noch geschlafen habe, also bin ich später mit dem Fahrrad hinterher gefahren (nachdem ich mein Kreuzchen gemacht habe  ). War zwar für den Nachmittag Regen angesagt, und sah auch danach aus, aber noch war es trocken.
Egal, das Turnier verlief für unsere Jungs nicht so prickelnd, aber inzwischen regnete es heftig. Als ich wieder nach Hause fuhr, bekam ich den Arsch richtig nass. Und zu allem Übel platzt dann auch noch der Hinterreichen am Fahrrad mit einem lauten Knall...
Jetzt hatte ich noch Glück im Unglück, denn es waren nur noch 300m bis nach Hause. Das konnte ich noch bequem schieben. Heute Mittag bin ich zum Zweiradhändler meines Vertrauens gefahren, um einen neuen Schlauch zu kaufen. Ich zuvor den Reifen, allerdings im montierten Zustand, auf offensichtliche Schäden untersucht. Es war aber nichts zu finden... Also nur einen Schlauch für knappe 5 Euronen kaufen, vom Händler noch ein paar mir persönlich neue Tipps geben lassen, und wieder nach Hause
Voller Elan ging ich bei Sonnenschein an die Arbeit  Rad ausbauen, Reifen abziehen, neuen Schlauch rein, Mantel drauf, aufpumpen. Richtig Druck mit 5 bar bekam der Reifen aber erst, nachdem ich das Rad wieder eingebaut habe. Dann drehte ich es einmal, um den Rundlauf zu begutachten, und traute meinen Augen nicht...  Genau an der Felgenkante war der Mantel defekt. Genau über den „Spanndraht“ fand sich ein 3, 4 cm langer Riss. Den konnte ich zuvor im montierten Zustand und ohne Luft im Reifen gar nicht sehen...
Das ärgert mich natürlich jetzt richtig, dass ich vorher nicht richtig geschaut habe. Ich habe den Mantel allerdings vor der Montage noch auf Fremdkörper untersucht, die möglicherweise drin stecken und den neuen Schlauch gleich wieder kaputt machen könnten. Aber auch dabei war mir der Defekt gar nicht aufgefallen
Zu allem Übel ist Anja sofort nach meiner Rückkehr mit dem Auto weg, wollte irgendwo spazieren gehen. Also komme ich jetzt noch nicht mal mehr zum Händler, um den Mantel zu ersetzen. Ich habe mich da aber vorher schon schlau gemacht: In der „unplattbaren“ kostet der Mantel für meine Radgröße knappe 30 Euronen. Und wenn ich den hinten draufmache, will ich den vorne auch haben. Soll ja beides gleich aussehen
Ich habe Anja auf dem Handy angerufen und sie gebeten, mir wenigstens einen Mantel mitzubringen. Aber der Tag heute ist gelaufen, ich komme nicht weg. Uns die Caches, die zu Fuß erreichbar wären, habe ich bereits alle eingesammelt...
Nachtrag: Nachdem ich den neuen Reifen montiert habe, hab ich den kaputten mal fotografisch festgehalten. Hab das Foto mal hier im Artikel platziert...
Sonntag, 17. Mai 2009
Schon seit einigen Tagen ärgere ich mich mit meinem nicht funktionierenden DSL-Anschluss rum. Nicht nur, dass wir in der hinterletzten Ecke wohnen, wo mehr als 2 oder 3 Mbit/sec nicht drin sind. Nein, jetzt geht hier nix mehr...
Ich quäle mich hier schon eine Woche mit UMTS/HSDPA rum, und die Verbindung ist auch nicht immer die beste. Karten von Google Maps werden gar nicht geladen, und Bilder brauchen eine Ewigkeit. Obwohl mit meinem FONIC Surfstick 3 Mbit/sec möglich sind (hab ich schon gehabt...), komme ich mir vor wie zu Zeiten der Analog-Modems mit 56k. Es ist zum ko....
Heute ist Sonntag, da passiert garantiert nix, und ob das morgen was wird... Ich wage es zu bezweifeln. Ich erwäge schon einen Anbieterwechsel. Und nein, ich bin nicht beim “Rosa Riesen”.
Der nächte Ärger ist Google Mail: Ich lade die Mails mit Thunderbird via POP3 runter, klappt eigentlich auch problemlos. Aber seit DSL nicht läuft, läd der Donnervogel immer nur max. 5 Mails vom Server, und beim nächstem mal wieder 5. Heute schafft er exakt eine Mail pro Serververbindung. Bei 181 Mails, die das Online-Interface als neu ausweist, wird der Download wohl bis morgen früh dauern, weil ja auch immer noch neue Mails dazu kommen.
Jetzt geh ich ins Bett, wie es sich für einen verregneten Sonntag gehört. Die Nachtschicht schafft mich auch langsam...
Update 18.05.2009, 20:15 Uhr: Soeben ging ein Popup auf mit der Meldung, dass die FritzBox eine Internetverbindung hat. Surfstick abgezogen, und Netz getestet... DSL geht wieder
Samstag, 28. März 2009
Der neue PC kommt so langsam ans Rennen. Nachdem der alte PC abgeraucht ist, war ich unsicher, was mit den Daten geschieht.
In der neuen Maschine findet sich nur ein IDE-Anschluss, und an dem hängt der DVD-Brenner. Zudem habe ich noch einen zweiten DVD-Brenner mit da dran gehangen, der aus dem alten Trümmerhaufen stammt. Das DVD-Laufwerk habe ich noch als Reserve an der Seite liegen.
Was die Festplatten angeht, vielleicht hole ich mir da mal zwei Gehäuse für, und nutze sie als externe Laufwerke. Doch bis dahin habe ich einen Adapter, mit dem ich die Platten (einzeln) am USB-Port betreiben kann. Das Wichtigste: Die Daten haben keinen Schaden genommen. Bilder, MP3s, Dokumente... Alles noch da
Ich hatte zunächst Probleme mit Linux auf der Maschine, aber scheinbar nur, weil ich es mit den 64-Bit-Versionen versucht habe. Da war dem PC kein Ton zu entlocken, und auch die Auflösung von 1920 x 1200 für meinen 24-Zöller wollte sich nicht einstellen lassen.
Zunächst habe ich also eine WinDOSe installiert, damit ich überhaupt arbeiten konnte. Gestern Abend habe ich noch mal mit Sidux versucht, diesmal mit der 32-Bit-Variante. Und was soll ich sagen? Es läuft. Und da es unter Linux keine Registry gibt, die als Binär-Datei nicht zu bearbeiten ist, sondern die gesamte Konfiguration über einfache Text-Dateien läuft, brauchte ich nur die entsprechenden Dateien von der alten Festplatte auf die neue zu kopieren, und schon finde ich ein System wie vor dem Crash vor
Ich hatte ja auch vorsorglich schon darauf geachtet, dass eine allzu großen Unterschiede an der Hardware gibt. Sowohl das alte, als auch das neue System setzt auf nVidia. Bei der Grafik läuft das besser als ATI/AMD, und der Chipsatz macht auch keine Probleme. Und in beiden PCs werkelt(e) ein AMD-Prozessor.
Jetzt muss ich nur noch meine störrische Peripherie zum Laufen bekommen. Damit meine ich jetzt vor allem mein Garmin eTrex, und das HTC-Smartphone mit Windows Mobile als Betriebssystem.
Sonntag, 15. März 2009
Ich glaube, ich muss mir hier im Blog auch so einen PayPal-Button einbauen...
Gestern früh hat es meinen Rechner nun endgültig dahingerafft. Er hat mir nun einige Jahre lang treu seinen Dienst getan, mit einigen Modifikationen im Laufe der Zeit. Doch nun mag er nicht mehr :furious_tb:
Den ganzen Vormittag hab ich noch versucht, das Teil zu retten, aber es ist nichts mehr zu machen. Mittags habe ich mich dann an Anja’s Rechner gesetzt, und bin auf die Suche nach einem neuen Rechenknecht gegangen.
Gefunden habe ich dann einen bei ebay, für 230 Ocken. Geld, das eigentlich für Svenjas Kommunion eingeplant war. Das müssen wir nun an anderer Stelle wieder knappsen...
Die Daten des Neuen: 1
- CPU
- Performance: 2x 2,6GHz - echter AMD Athlon 64 X2 5000+ inkl. zertifizierter Lüfter
Level 1 Cache: 2x 128KB
Level 2 Cache: 2x 512KB
- Arbeitsspeicher
- Typ: DDR2 800
Kapazität: 2GB
- Grafik
- Grafikchip: GeForce 8100 mit 512MB
Anschlüsse: 1x VGA
- Mainboard
- Sockel: AMD AM2 Markenboard
Speicher: 2x DDR2 DualChannel
Chipsatz: NVIDIA nForce
Anschlüsse: 4x USB2.0, PS/2, Floppy
IDE: 2x UDMA/133 Geräte
Sound: High-Def.5.1 SurroundSound, LineIn, MicIn, LineOut
SATA: 4xSATAII/300
Steckplätze: PCI (32 Bit), PCIe x1, PCIe x16
LAN: 1x RJ45 10/100Mbit, DSL ready
- Festplatte
- Kapazität: 250GB
Umdrehungen/Minute: 7200
Schnittstelle: SATA II (300 MB/s)
Zugriffszeit: 8,5 ms
- DVD Brenner
- Features: 22x DVD±RW Dual-Layer Brenner; liest und brennt CDs und DVDs
- Netzteil
- Watt: 400
Bauform: ATX
Dazu noch ene CD mit Software. Spieledemos und so, und sone abgespeckte Nero-Version. Alles füre WinDOSe, aber es wird kein Betriebssystem mitgeliefert. Na ja, ich hab hier noch ein paar Linux-CDs und -DVDs rumliegen
Dann mal schauen, was das Gehäuse hergibt. Ob meine alten Festplatten da reinpassen? Wäre natürlich klasse. Und das DVD-Laufwerk noch dazu, für schnelle 1:1-Kopien.
Einzig der Grafikchip macht mich nicht wirklich glücklich... Der ist zwar sicher nicht schlecht, nur eben on Board. Die 512 MB Speicher sind sicher 1/4 des Hauptspeichers. Aber das wesentlichste ist der fehlende DVI-Ausgang. Und die im alten PC verbaute GeForce 7950GT mit 512 MB kann ich nicht übernehmen. Das ist nämlich eine AGP-Karte, und auf dem neuen Board findet sich kein passender Steckplatz. Da wird dann wohl bei Zeiten mal nachinvestiert werden müssen...
Ich glaube, Anja’s Rechner (DELL Komplett-PC) hat auch keinen AGP-Slot, sonst hätte ich die Karte da eingebaut... Die Tage mal nachsehen  Den Rechner werde ich jetzt erst mal nutzen, bis das neue Baby da ist...
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